Beauty IST ein Biest
Ein TheaterstŸck fŸr junge
Leute
Von: D. M. Bocaz-Larson
Copyright (c) 1996, 2004
†bersetzung: Karin Johnson
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I hope you enjoy it. Sincerely, D. M. Bocaz-Larson, 1721 Encino Ave., Grants,
NM 87020
†bersetzung: Karin
JohnsonBottom of Form 1
Figuren
PRINZESSIN Beauty: (w) Eine verwšhnte Prinzessin, die ihre Lektion
lernt
NICK: (m) Ein starker Bauernjunge, der Beauty kennenlernt
GUTE FEE: (w) Beautys feenhafte Patentante
ANDRES: (m) Ein blinder Prinz aus einem Nachbarkšnigreich
*JANIE: (w) Nicks Schwester
SCHREIBER: (m/w) Ein kšniglicher Diener
K…NIG (oder K…NIGIN): (m/f) Beautys and HONOREs Vater (oder Mutter)
*HAUSLEHRER: (m/w) Beautys Lehrer, der mit ihr Schwierigkeiten hat
*WACHE(N): (m/f) Wachen, Waechter,, die Beautys Leben schwer machen
*NICKs Geschwister: PETER, PATTY, CINDY, JIMMY, SAM, und MANDY
* BAUERSLEUTE mit Sprechrollen: JILL, MEG, MAY, MARY, SARAH, TIM, JO,
MOLLY, JOHN, SALLY, LADY
Zahlreiche stumme Rollen: WACHE(N), BAUERSLEUTE, G€STE, DIENER, KINDER
*Moegliche Doppelrollen:
Wachen /Peter
Janie/Hauslehrer
Jo/Joe/Jill/Lady
Sarah/Sally/Cindy
Mary/Meg/Patty
Peter/Tim/BŸrgermeister/John
Sam/Jimmy/Bill
Dieses TheaterstŸck kann mit nur
15 Spieler oder mit so vielen wie gewŸnscht aufgefŸhrt werden.
Ort und
Zeit
Das Kšnigreich von
Kallentinien
Es war einmal,
(Spot/Einzellicht auf GUTE FEE)
GUTE FEE: Also, wie soll die Geschichte denn anfangen? La§t uns mal Ÿberlegen. Ach, ja. Es
war einmal eine Prinzessin namens Beauty,
die schšner war als alle andern im
ganzen Kšnigreich. Aber Moment mal, da hat die Geschichte doch gar
nicht
begonnen. Sie fing in
Wirklichkeit vor langer, langer Zeit an, in einem ganz, ganz
fernen Land, als Beauty noch ein Baby war. Vielleicht sollte ich so
beginnen:
Es war zweimal...
Egal, jedenfalls, gab es
eine kšnigliche Familie, die kšnigliche Familie von
Kallentinien, die ihrem Kšnigreich Frieden beschert hatte und die es aus
dem
dunklen Mittelalter hinausgefŸhrt hatte, durch die Erfindung der GlŸhbirne.
Ach was,
ich mach nur Spass.
Sie waren herzensgute und gerechte Herrscher, die das taten, was fŸr ihr
Volk das
Beste war. Als Belohnung fŸr ihre guten Taten beschloss ich, ihre
neugeborene
Tochter zum schšnsten MŠdchen der Welt zu machen. Aber wie Ihr bald
sehen
werdet, Beauty zur Allerschšnsten zu machen war ein gro§er Fehler war es
ein
grosser Fehler, Beauty zur Allerschoensten zu machen.
(GUTE FEE schnipst mit den
Fingern, Licht AUS)
(Licht auf ein mittelalterliches Dorf. Ein Schloss (MITTE) erstreckt
sich hoch Ÿber die BauernhŠuser (LINKS,RECHTS). Dorfbewohner gehen umher, gehen
ihrer Arbeit nach. Zwei halten inne beim Anblick der Prinzessin.)
SARAH: Ist sie nicht das Allerschšnste was Du jemals gesehen hast?
MARY: Sie ist das Abbild der Perfektion.
(PRINZESSIN bemerkt, dass sie Ÿber sie reden)
SARAH: Ihre Eltern mŸssen wahrlich gut sein um so einen kostbaren
Schatz zu bekommen..
BEAUTY: ( €rgerlich) Was
starrt ihr beide so?
MARY: (Nervšs) Wir haben
nur.....,
BEAUTY: (€fft sie nach)
"Ihr habt nur" was? Gestarrt? Geglotzt?
Warum geht ihr nicht woanders hin, und kŸmmert Euch um Euren eigenen
Kram?
SARAH: Oh, verzeiht , Prinzessin.
MARY: Wir wollten Euch
nicht beleidigen. Wir bitten vielmals um Vergebung.
(SARAH und MARY huschen nervšs von dannen)
PRINZESSIN: Ja, na dann vergeben wir das mal. (Sie wirft
Steine nach ihnen)
Ha! Erwischt. (Lacht) Das wird
es ihnen zeigen.
HAUSLEHRER: (kommt vom Schloss)
MŸssen Sie die Bauern so behandeln?
PRINZESSIN: (Zieht an seinem
langen Bart) Ich muss!
HAUSLEHRER: Kšnnen Sie sich nicht wie eine Dame verhaltenbenehmen?
PRINZESSIN: Ich kann, wenn Sie es auch kšnnen! (Lacht)
HAUSLEHRER: Hšren Sie auf so ein Biest zu sein!
PRINZESSIN: Beschimpfen Sie mich nicht, sonst lassÔ ich Papa Ihnen den
Kopf abschlagen, so
wie den anderen Hauslehrern.
HAUSLEHRER: Ich meinte es nur auf gŸtigste Art und Weise.
(Sie lŠchelt, Ÿber die €nderung in seinem Ton. Sie wirft noch einen
Stein auf
einen vorbeilaufenden Bauern)
Ich mache mir nur Sorgen um Euch. Ihr scheint Euch weder um Menschen
noch
Dinge zu scheren. Eines Tages werdet Ihr den Falschen beleidigen) und es
bereuen.
PRINZESSIN: Nein, die werden es bereuen. Wachen!
(WACHEN
erscheinen und sie zeigt auf den HAUSLEHRER)
Bringt ihn weg!
HAUSLEHRER: Was? Was habÔ ich getan?
PRINZESSIN: Er langweilt mich. Kopf ab.
(Lacht wŠhrend WACHEN ihn schreiend wegschleppen)
So was habe ich heute auf dem Programm?
(Sie schnipst mit ihren Fingern und ein SCHREIBER kommt eilig herbei)
SCHREIBER: (Balanciert nervšs
viele Schreibrollen in seinen Armen) Ja, Prinzessin?
PRINZESSIN: (haut ihm die Rollen
aus den Armen) Lies mir
meinen Terminplan fŸr heute vor.
SCHREIBER: (sucht hektisch nach
der richtigen auf dem Boden liegenden Rolle)
Nun, Ihr habt einen
Friseurtermin um 9, eine Kleideranprobe um 10....
PRINZESSIN: Genug, ich will statt dessen eine Party geben.
SCHREIBER: Aber, Prinzessin,
PRINZESSIN: ABER, WAS?
(BAUERN halten alle inne, um zu sehen, was da vorgeht)
SCHREIBER: Aber, natŸrlich ich werde es sofort veranlassen.
PRINZESSIN: Guter Schreiber. (tŠtschelt
seinen Kopf) Du behŠlst immer
einen kŸhlen Kopf.
SCHREIBER: Ja sicher. (AB)
PRINZESSIN: (Zu BAUERN) Was
glotzt Ihr so?
(Sie huschen weg. Auftritt Honore)
HONORE: Hallo, Schwester. Wie geht es Dir an diesem wunderbaren Tag?
PRINZESSIN: Bist Du wirklich so nett oder tust Du nur so?
HONORE: Was meinst Du blo§, gute Schwester?
PRINZESSIN: Du bist immer so lieb. Widert Dich das denn nie an, immer
lieb zu sein?
HONORE: (Lacht) Ach,
Schwester, Du sprichst immer in so seltsamen RŠtseln. Du bringst mich
immer zum Lachen.
PRINZESSIN: Und Du bringst mir
immer Unwohlsein. .
HONORE: Wo ist denn Dein feiner Schreiber hin?
PRINZESSIN: Er bereitet eine Party vor.
HONORE: Oje!
PRINZESSIN: Oje, was?
HONORE: Ich hatte auch schon eine Party geplant.
PRINZESSIN: Du? Du gibst nie Partys. Du bist nicht beliebt.
HONORE: Ich wei§. Ich dachte auch, es ist eine blšde Idee, aber Vater
hat darauf bestanden.
PRINZESSIN: Warum denn das?
HONORE: Naja, umh..... (wird rot)
PRINZESSIN: Naja, umh, WAS?
HONORE: Wei§t, Du umh......
PRINZESSIN: Raus damit, MŠdchen!
HONORE: Es gibt diesen Prinzen.
PRINZESSIN: Welchen Prinzen?
HONORE: Prinz Andres von Acrime.
PRINZESSIN: Nie von ihm gehšrt.
HONORE: Er wird bald Kšnig
von Akrimien sein.
PRINZESSIN: Akrimien? Wo zum Teufel ist das denn?
HONORE: Schwester? Hast Du es nicht in Geographie gelernt?
PRINZESSIN: Wer schert sich um die blšde Geographie?
HONORE: Nun,
Akrimien ist ein gro§es Kšnigreich šstlich von hier. Papa sagt, das Kšnigreich
ist
grš§er als unseres.
PRINZESSIN: Grš§er als unseres?! Unmšglich.
HONORE: Du hast wahrscheinlich recht.
PRINZESSIN: Also warum gibst
Du eine Party fŸr diesen Prinzen?
(HONORE wird rot und schweigt)
Ach, ich wei§! Die Party ist fŸr mich! Damit ich Andres kennenlernen
kann. Und ich
habÔ die †berraschung kaputt gemacht. Wie furchtbar von mir. Nun, ich
werde
ausreichend Ÿberrascht sein, wenn Du mich vorstellst.
HONORE: Na ja, um ehrlich zu sein,.....
PRINZESSIN: Ich wei§, Du mšchtest nicht, dass ich lŸge, aber es ist
doch gar nicht luegen. Wir
wollen doch Vater nicht enttŠuschen.
HONORE: Aber.....,
unserem Gast von meiner schšnsten
Seite zeigen. Nicht, dass ich mich nicht
immer von meiner schšnsten
Seite zeige. Ich wei§, perfekte Schšnheit kann man
nicht verbessern, aber ich werde es versuchen.
(PRINZESSIN geht glŸcklich AB)
HONORE: (Traurig) Eigentlich
war die Party fŸr mich. (Ab)
(GUTE FEE erscheint)
GUTE FEE: Ach je. Arme Honore. Das MŠdchen hat soviel ertragen mŸssen.
Beauty hat sie
immer
so schlecht behandelt, aber Honore
ist weiterhin so guetig wie immer. Ich muss etwas fŸr Honore tun. Ich
muss sie
irgendwie fŸr ihre GŸte belohnen. Vielleicht kšnnte ich ihr eine golden
BŸrste
geben, oder einen magischen Spiegel. Ach, ich wei§.
(Schnipst mit den Fingern)
Wie wŠrÕs mit einem gutaussehenden Prinzen?
(ANDRES kommt herein. Steht stolz)
Ja, das ist eine gute Idee. Das wird Beauty sicher in Rage bringen.
(Denkt)
Aber wie kann ich Beauty daran hindern, ihn zu stehlen. Ach ich wei§.
(Schnipst mit den Fingern und ANDRES stolpert and wedelt mit den Armen)
Ich mache ihn blind. Das wird ihn vor Beautys Macht schŸtzen.
(GUTE FEE verschwindet. BAUERN (SAM,JANIE, MEG, TIM, JO)kŸmmern sich um
ihre Arbeit, bis sie ANDRES sehen. )
SAM: Guck! Da drŸben ein Fremder.
JANIE: Er sieht aus wie ein Prinz.
MEG: Das ist Prinz Andres von Acrime.
TIM: Er ist reich.
JO: Und mŠchtig.
SAM: Er muss hier sein, um unsere Prinzessin Beauty zu besuchen.
JANIE: Oder vielleicht ist er da, um ihre Schwester Honore zu besuchen.
MEG: Aber Beauty ist so viel schšner.
TIM: Aber Honore ist so viel netter.
JO: Vielleicht ist er hier um uns zu besuchen.
SAM: TrŠum weiter.
ANDRES: Gute Bauern,...
(ANDRES wird aufgrund seiner Blindheit von seinen Dienern gefŸhrt)
JANIE: Hallo, guter Prinz.
ANDRES: Ist das das Schloss der lieblichen Prinzessin von Kallentinien?
MEG: Vielleicht. Welche Prinzessin?
ANDRES: Oh, ja. Da gibt es mehr als eine.
TIM: Beauty und Honore.
ANDRES: Ja. Das ist das Schloss, das ich suche. Danke, ihr guten
Menschen.
(Er wirft Ihnen GoldmŸnzen zu.)
JO: Vielen Dank, guter Herr!
(ANDRES ab mit Dienern)
SAM: Aber er hat nie gesagt, wegen welcher Prinzessin er gekommen ist.
MEG: Ich bin sicher wir finden
es heraus. In diesem Kšnigreich kann niemand ein Geheimnis fŸr sich
behalten.
JANIE: Was guckt ihr mich alle an?
TIM: Komm, wir kommen zu spŠt zur Party.
(ALLE ab zur Party und GUTE FEE erscheint
wieder).
GUTE FEE: Ich liebe Partys ueber alles. Sie sollen sie mal †berraschungsparty nennen,
denn
Beauty wird die †berraschung ihres Lebens erfahren.
(LŠchelt)
Und es wird ihr kein bisschen gefallen.
(Schnippt ihre Finger und Licht AUS)
(Viele G€STE sind auf der
Party. All haben bunte KostŸme an und tanzen zur Musik. HONORE und K…NIG tanzen mit. BEAUTY hŠlt sich zurŸck und sieht hŸbsch
aus).
HONORE: (Nach dem Tanzen)
KommÔ und tanzÔ den nŠchsten Tanz, Schwester.
PRINZESSIN: Ich mšchte mein Kleid nicht ruinieren.
HONORE: Aber es macht so ein Spa§.
PRINZESSIN: Es gibt wichtigere Dinge als Spa§ zu haben.
HONORE: Was zum Beispiel?
PRINZESSIN: GehÔ und amŸsierÔ Dich. Ich warte hier bis der Prinz kommt.
HONORE: Er ist schon da.
PRINZESSIN: Was? Und warum hat er mich noch nicht begr٤t. Hat er noch nicht
meine
absolute Schšnheit entdeckt? Hat er noch nicht gesehen, wie sehr ich
heute
strahle?
HONORE: Umh, Beauty...
PRINZESSIN: Was?
HONORE: Er hat noch gar nichts gesehen.
PRINZESSIN: Was meinst Du?
HONORE: Er ist blind.
PRINZESSIN: Blind? Du meinst er kann nicht sehen?
HONORE: Ich fŸrchte nicht.
PRINZESSIN: Er kann noch nicht einmal mein schšnes neues Kleid sehen?
HONORE: Es tut mir leid.
PRINZESSIN: (Nervšs) Dann....
Dann muss ich mit ihm reden.
HONORE: Das wŠre eine schšne Idee.
PRINZESSIN: Ja, reden. Das kann ich.
HONORE: KommÔ, ich stelle
Euch vor.
PRINZESSIN: Ja, ja. Ok. GibÔ mir nur eine Minute.
HONORE: Ich bringe ihn herŸber. (HONORE
geht ANDRES holen)
PRINZESSIN: Oje. Was soll ich sagen? WorŸber kšnnen wir reden.
ãWie findest Du meine Haare?Ò. Nein, das kann ich nicht sagen.
ãWie findest Du meine Schuhe?Ò Nein das geht auch nicht.
Was
soll ich machen?
HONORE: (Bringt ANDRES zu ihr )
Andres. Dies ist meine Schwester, Beauty.
(ANDRES streckt seine Hand aus. PRINZESSIN streckt ihre zšgernd aus.
ANDRES
nimmt ihre Hand )
ANDRES: Es ist ein VergnŸgen Euch kennenzulernen. (Er kŸ§t ihre Hand)
PRINZESSIN: Das VergnŸgen ist ganz meinerseits.
(Schweigen)
Also. Wie gefŠllt Euchmeine... Ich meine, wie gefŠllt Euch?
ANDRES: Die Party?
PRINZESSIN: Ja.
ANDRES: Sie ist wunderbar. Besonders die Musik. Ich liebe die
Musik.
PRINZESSIN: Ich hab sie
noch gar nicht bemerkt.
ANDRES: Sie ist entzŸckend.
(Schweigen)
PRINZESSIN: Na ja, ich nehme an, Ihr wollt weiter.
PRINZESSIN: Jaaa?
HONORE: Es ist draussen so ein schšner Tag. Es wird herrlich sein.
ANDRES: Eure Schwester ist so gŸtig zu mir. Ich wŸnschÔ, ich hŠtte vor
Jahren von Eurem
Kšnigreich gehšrt.
PRINZESSIN: (Aufgesetzt) Ja,
ich auch.
HONORE: Komm, Andres. LassÔ uns noch einmal tanzen.
PRINZESSIN: Ihr kšnnt
tanzen?
ANDRES: Na ja, nicht wirklich.
HONORE: Aber ich auch nicht, also sind wir das perfekte Paar.
ANDRES: Das sind wir!
PRINZESSIN: Ja, ich denke, das seid Ihr.
(Ein neuer Tanz beginnt und HONORE und ANDRES tanzen mit. PRINZESSIN
schaut unglŸcklich zu)
Honore ist vielleichtÔne
Schwester. Sie geht und stiehlt mir meinen Prinzen.
Na, ich werd ihrÕs zeigen. Wenn ich, wie immer, zur Kšnigin des Balls
gekŸrt
werde, dann wird Andres schon merken, wer die beste Prinzessin ist.
K…NIG: Achtung, ich bitte um Eure Aufmerksamkeit.
(ALLE sammeln sich um ihn.)
Wir mŸssen
nun die Kšnigin des Balls kršnen.
(PRINZESSIN geht stolz zu ihrem Vater.)
Und
zum ersten Mal fiel die Wahl einstimmig aus. Den Umschlag bitte.
(SCHREIBER bringt Umschlag)
Und
die Gewinnerin ist, Prinzessin Honore.
(HONORE ist geschockt, genauso wie
PRINZESSIN. ANDRES und G€STE jubeln. )
G€STE und ANDRES: Hip-hip hurra! Hip-hip hurra.
(HONORE wird gekršnt und Blumen werden ihr ueberreicht. Ihr ist es
peinlich.)
HONORE: Dies ist so ein besonderer Tag fŸr mich. Ich werde mich immer
daran erinnern.
K…NIG: Als Kšnigin des Balls dŸrft Ihr einen kšniglichen Erlass
verkuenden.
PRINZESSIN: (zu einer Person
neben Ihr) Niemand kann meinen Letzten toppen : die Chance
das Kleid zu wŠhlen, worin ich am besten aussehe. Ich verbrachte den
ganzen Tag
mit meinen Kleidern auf dem Laufsteg. War dasÔne Arbeit.
HONORE: Als Ballkšnigin veranlasse ich, dass morgen ein Feiertag sein wird.
G€STE: Nicht arbeiten! Hurra!
HONORE: Und wir werden ein gro§es Festessen fŸr Alle im Kšnigreich
veranstalten. Arme und
Reiche.
G€STE: Hurra!
HONORE: Und,...
PRINZESSIN: Sie darf nur eins. Das sind schon zwei. (Sie wird total ignoriert)
HONORE: Wir, wir....
(HONORE ist es total peinlich. ANDRES kommt nach vorne)
ANDRES: Morgen werden wir Hochzeit feiern. Honore hat zugestimmt, mich
zu heiraten.
PRINZESSIN: Was?
G€STE: Hip-hip hurra! Hip-hip hurra!
(G€STE sammeln sich um ANDRES und HONORE und laufen Alle aufgeregt
AB.
DIENER bleiben und rŠumen auf)
PRINZESSIN: Ich fassÔ es nicht. Sie haben mich heute nicht einmal
bemerkt. Ich kšnnte genauso
gut unsichtbar
sein.
(GUTE FEE erscheint)
GUTE FEE: Das kann arrangiert werden.
(Sie berŸhrt PRINZESSIN mit ihrem Zauberstab.)
PRINZESSIN: Hey! Was hast Du gerade gemacht?
GUTE FEE: Ich habe Dich unsichtbar gemacht.
PRINZESSIN: Ja?
GUTE FEE: Ja. Du bist lang genug im Mittelpunkt gewesen. Es wird Zeit,
dass Du lernst, wie es
ist nich bemerkt zu werden.
PRINZESSIN: Was glaubst Du denn, wer Du bist?
GUTE FEE: Ich bin die Gute Fee .
PRINZESSIN: Solltest Du nicht nett zu mir sein?
GUTE FEE: Ich war es einmal. Ich bin diejenige, die Dich wunderschšn
gezaubert hat, als Du
ein Baby warst. Jetzt bin ich da, um meinen Fehler zu korrigieren.
PRINZESSIN: Fehler? Das war kein Fehler.
GUTE FEE: Doch, das war es, Beauty. Du bist vielleicht von au§en schšn,
aber innen drin bist
Du hЧlich.
PRINZESSIN: Wie kannst Du es wagen, mich hŠsslich zu nennen!
GUTE FEE: Du musst unsichtbar bleiben, bis Du Deine Lektion lernst!
PRINZESSIN: Unsichtbar, ja? Das kšnnte ganz lustig sein.
(Sie
tritt einen der Diener, der denkt es war ein anderer. Diese fangen an sich
zu
balgen.)
Oh, wie wunderbar.
(Sie zieht einen anderen Diener an den Haaren.)
GUTE FEE: Oje.
(PRINZESSIN hebt etwas auf, und es schwebt herum.)
MOLLY: Ein Geist!
(DIENER schreien und rennen raus)
PRINZESSIN: Das ist ja gro§artig!
GUTE FEE: Vielleicht muss ich noch mal nachdenken.
(BerŸhrt PRINZESSIN mit Zauberstab
und versetzt sie in einen Freeze)?).)
Vielleicht gibt es einen anderen Weg. (wedelt Zauberstab)
Zipp-zapp-zerapp. Du Šrgerst
Diener, nun Šrgern sie Dich!
(PRINZESSIN bricht zusammen: BLACKOUT)
(K…NIG, HONORE, und ANDRES sammeln sich, um mit dem SCHREIBER zu
sprechen)
K…NIG: Es ist furchtbar. Seid Ihr
sicher, dass Ihr sie
nirgends finden kšnnt?
SCHREIBER: Es tut mir leid mein Kšnig. Wir haben Ÿberall gesucht. Sie
ist einfach
verschwunden.
HONORE: Das ist alles meine Schuld.
ANDRES: Nein, das stimmt nicht.
HONORE: Doch, ich hŠtte nie den Ball veranstalten sollen. Beauty ist
sonst immer diejenige, die
Partys gibt. Es ist
furchtbar von mir, ihr das wegzunehmen. Sie muss so wŸtend
auf mich sein.
K…NIG: Du darfst genauso Parties geben wie sie auch. Da gibt es keinen
Grund wŸtend zu sein.
HONORE: Ich muss sie finden und mit ihr reden. Sie wird am Boden zerstšrt
sein.
ANDRES: Wir werden Ÿberall nach ihr suchen, meine Prinzessin. Wir
werden nicht aufhšren bis
wir sie finden.
K…NIG: (Zum SCHREIBER)
Sammelt jeden, den Ihr kriegen kšnnt. Die Suche muss sofort
beginnen. Ein hundert GoldstŸcke fŸr denjenigen, der sie findet.
SCHREIBER: Ja, mein Kšnig.
(Alle AB)
GUTE FEE: Alles verlŠuft genau nach meinen Plan. Ja, glaubt es oder
nicht, ich habe einen
Plan. Ihr denkt doch, ich lasse mir alles spontan einfallen, oder? Ihr
Sie (?) werdet
sehen. Diese Geschichte wird ein glŸckliches Ende haben. Darauf wette
ich meinen
Zauberstab. Und jetzt muss ich mich um Beauty kŸmmern.
(Schnipst mit den Fingern und Licht AUS)
4. SZENE
(Vor dem Schloss findet ein Wettbewerb im Gewichtheben- statt. Es gibt
verschiedene Teilnehmer, die versuchen verschiedene Teile zu heben.)
B†RGERM.: Nun sind wir bei den letzten zwei Teilnehmern angelangt. Nick
und Joe. Joe zuerst.
JOE: Kein Problem.
(Die Menge feuert
ihn an. Er strengt sich an, aber hebt das Objekt nicht)
B†RGERM.: Jetzt Du , Nick.
NICK: Ich werde es versuchen.
(Versucht es
zu heben. Strengt sich an. Es gelingt.
Die Menge tobt.)
B†RGERM.: Nick hat gewonnen!
(MŠdchen winken ihm und werfen ihm HandkŸsse zu. Jungs klopfen ihm auf
den
RŸcken und schŸtteln seine Hand.)
NICK: Vielen Dank, Leute. Ihr seid zu gŸtig.
B†RGERM.: Und hier ist Dein Preis. (Gibt
ihm Beutel.)
NICK: FŸnf GoldstŸcke! Das wird meine ganze Familie einen Monat lang
ernŠhren kšnnen.
B†RGERM.: Herzlichen GlŸckwunsch.
NICK: Super!
JILL: Das ist ein ganz schšner Preis.
NICK: Das kannst Du laut sagen.
JILL: Suchst Du jemand, der Dir hilft es auszugeben?
NICK: Ich habe vor, alle meine Geschwister damit zu ernŠhren.
JILL: Oh, wie langweilig. Los, lassÔmal FŸnfe gÔrade sein. Machen
wirÔne Party.
NICK: Ich werde dieses Geld nicht fŸr eine blšde Party verschwenden.
JILL: Ich tanze jeden Tanz mit Dir. Ich werde Deine Seite nicht
verlassen.
NICK: Nee, Jill. VergissÔes. Ich ernŠhre lieber meine Familie einen
Monat lang, anstatt einen Tag
zu
spielen.
JILL: WŸrdest Du es fŸr einen Kuss tun?
NICK: Auf Wiedersehen, Jill.
JILL: Kein Problem. BleibÕso. Es gibt eine Million Jungs, die auf mich
stehen. Ich gehe mit einem
von ihnen tanzen.
NICK: MachÔ das.
B†RGERM.: Jill ist doch
ein wunderschšnes MŠdchen, Nick. Warum magst Du sie nicht?
NICK: Sie versteht nicht, warum dieses Geld fŸr meine Familie so
wichtig ist.
B†RGERM.: Ich muss schon sagen, dass ich Dich bewundere, mein Junge.
Nicht viele
junge MŠnner in Deinem Alter wŸrden alles fŸr einen Haufen kleiner
Waisenkinder
aufgeben.
NICK: So weit ich wei§, habe ich fŸr sie nichts aufgegeben. Meine
Familie und ich haben zu
essen,
was anzuziehen und ein Dach Ÿber dem Kopf. Was will man mehr?
B†RGERM.: Da hast Du recht. KommÔ, ich mšchte Dich einigen Freunden
vorstellen.
(B†RGERM. und NICK ab. PRINZESSIN auf in Lumpen. Sie ist total derangiert.
Sie
ist benommen und verwirrt.)
PRINZESSIN: Wo bin ich?
MEG: Wer bist Du?
PRINZESSIN: Ich bin Beauty.
JOHN: Das ist ein komischer Name.
PRINZESSIN: Was ist daran so komisch?
SALLY: Na ja, Du bist ja nicht gerade....
(Auftritt NICK, er bemerkt, dass PRINZESSIN sich aufregt.)
PRINZESSIN: (Bemerkt ihre
Kleidung) Oh, was ist passiert? Wo sind meine schšnen Kleider?
Wer hat mir das angetan? (Es fŠllt
ihr ein.)
Die
Gute Fee war das. Wo bist Du?
Ich verlange, dass Du sofort hierherkommstI
MEG: Sie ist verrŸckt
SALLY: LassÔ uns gehen, Meg.
(NICK
geht zu PRINZESSIN)
MEG: Bis spŠter, verrŸcktes Huhn.
SALLY: (Zu MEG wŠhrend sie gehen)
Die sollte man ãUglyÒ nennen, und nicht Beauty.
PRINZESSIN: Naja, wenn ich nicht so nett wŠre, wŸrde ich Dich auch das
eine oder andere
nennen.
NICK: Was ist denn hier los?
(PRINZESSIN stellt fest, wie gutaussehend NICK ist)
PRINZESSIN: Uh, hi. Mir ist gro§es Unrecht widerfahren und ich suche
Wiedergutmachung.
NICK: Oh,
PRINZESSIN: GlaubÔs oder nicht, ich bin Prinzessin Beauty.
(NICK versucht nicht zu lachen.)
Was ist daran so lustig?
NICK: Es ist nur, dass Du ihr gar nicht Šhnlich siehst.
PRINZESSIN: Ich wei§, die Gute Fee hat mir das angetan.
NICK: Ich dachte, die Gute Fee soll hilfreich sein.
PRINZESSIN: Das dachte ich auch. Wo ist sie?
(BrŸllt)
Das ist nicht lustig Gute Fee. Wenn Du mich nicht sofort zurŸck
verwandelst, wirst
Du es bitter bereuen.
NICK: Wenn Du wirklich Beauty bist, warum gehst Du nicht einfach nach
Hause, und erzŠhlstwas
passiert ist? Du kannst ein Bad nehmen, Dich sauber machen und alles
wird gut.
PRINZESSIN: Das ist eine ausgezeichnete Idee.
(Sie marschiert zum Schlosstor.)
Hallo, ihr blšden Diener. Lasst mich rein. Ich bin es, Prinzessin
Beauty.
(Sie Ÿberschlagen sich das Tor zu šffnen.)
Geht mir aus dem Weg.
WACHE: Es tut mir leid, aber Du bist niemals Prinzessin Beauty.
PRINZESSIN: Bin ich wohl.
WACHE: Das kannst Du unmšglich sein.
PRINZESSIN: GehÔ zur Seite, ich mšchte mit meinem Vater sprechen.
WACHE: Niemals! Weiche
zurŸck.
PRINZESSIN: Fasse mich nicht an.
(Sie schieben sie hinaus, und sie landet auf dem Boden)
WACHE: Und versuche das nie wieder, sonst werfen wir Dich ins Verlies.
PRINZESSIN: (Weint) Was soll
ich jetzt machen?
NICK: (Hilft ihr hoch).
Kannst Du irgendwo anders hin?
PRINZESSIN: Nein. Nirgendwo.
NICK: KommÔ mit mir. Wir werden Dich saubermachen und Dir was zu essen
geben.
Dann Ÿberlegen
wir, was wir machen.
(NICK
nimmt PRINZESSIN an die Hand und fŸhrt sie weg.)
HONORE: (Kommt ans Tor.) Habt
Ihr irgendein Zeichen von meiner
Schwester gesehen?
WACHE: Nein, Prinzessin.
HONORE: Niemand hat sie gesehen?
WACHE: Oh, sicher. Viele Menschen kommen und erheben Anspruch auf die
Belohnung, die
Euer Vater ausgesetzt hat. Sie behaupten alles mšgliche, sie sei z. B.
in den StŠllen
oder auf dem Mond. Wir hatten sogar ein BauernmŠdchen, die behauptete
sie selbst
sei Prinzessin Beauty.
HONORE: Wirklich?
WACHE: Sie sah ihr Ÿberhaupt nicht Šhnlich. Sie war ganz dreckig und hŠsslich.
HONORE: Habt Ihr nicht angeboten ihr zu helfen.?
WACHE: Uh, naja.....
HONORE: Wir sollten allen Menschen unseres Kšnigreichs helfen,
besonders denen, die leiden.
WACHE: Tut uns sehr leid, Prinzessin. Wird nicht wieder vorkommen.
HONORE: Lasst es uns sofort wissen, wenn Ihr irgend etwas von Beauty hšrt.
(HONORE ab)
BILL: Hey Du da! Ich habe sie gefunden. Ich habe Prinzessin Beauty
gefunden!
(Zeigt nach Li., LADY
erscheint)
LADY: (Alt und seltsam, und
eigenartig angezogen.) Hier bin ich!
(Sie
lachen und gehen ab wŠhrend das Licht runtergeht. Spot auf Gute Fee.)
GUTE FEE: Na, schauÔ mal einer an. Beauty hat einen gutaussehenden
Bauernjungen geangelt.
Eine hšchst Ÿberraschende Wendung. Eine hšchst Ÿberraschende und
erfreuliche
bŠuerliche Entwicklung. Ein paar Tage bei den ãeinfachen LeutenÒ kšnnte
genau das
sein, was Beauty braucht um die Dinge etwas anders zu sehen.
Nun zum schwierigen Teil. Ich muss Euch jetzt alle in Nicks kleines Haus
beamen
Es ist viel kleiner als das Schloss hier. WennÕs Euch nichts ausmacht,
muss ich
Euch alle ein bisschen schrumpfen. Ihr werdet nicht grš§er als MŠuse
sein. Ihr
mŸsst versprechen, in Eurem Versteck zu bleiben.
Ach ja, und passt auf die Hauskatze auf. Die kriegt um diese Zeit immer
einen
Riesenhunger. Seid Ihr bereit? Los gehtÕs.
(Schnipst mit den r Fingern und
Black Out)
Was ist jetzt mit dem Licht passiert? Was ist hier los? Hat jemand
vergessen die
Stromrechnug zu bezahlen? Das ist ja lŠcherlich.
(Erinnert sich ans Publikum. Macht ein kleines Licht an)
Ach
so, ich nehme an, Ihr seid noch mehr verŠrgert Ÿber dieses Missgeschick als
ich. Nun, keine Panik. Ich habe alles unter Kontrolle.
(Ihr kleines Licht geht aus.)
GlaubÔ ich jedenfalls.
(NICK bringt PRINZESSIN zu
seinem bescheidenen Heim. Es ist eine einfache bŠuerliche
Behausung)
NICK: Da sind wir.
PRINZESSIN: (Nicht erfreut)
Oh.
NICK: Was ist los?
PRINZESSIN: Du lebst hier?
NICK: Richtig. Du bist bestimmt Dein schickes Schloss gewohnt mit all
Deinen schšnen Sachen.
PRINZESSIN: Machst Du Dich Ÿber mich lustig?
NICK: Tut mir leid. Es ist nur ein bisschen schwer zu glauben, dass Du
die Prinzessin bist.
PRINZESSIN: Nun, mir ist es egal, was Du denkst. Ich komme auch gut
ohne Dich aus.
NICK: Jetzt sei nicht so. Du kannst gerne so lange bleiben, wie Du mšchtest.
Hast Du gar keinen
Hunger? (HŠlt ihr etwas Brot hin )
PRINZESSIN: (Fixiert Brot mit
ihrem Blick) Nur ein bisschen.
NICK: Dann issÔ.(Sie nimmt und
isst es gierig.) Du hast wirklich Hunger.
PRINZESSIN: Wo ist denn diese gro§e Familie von der Du mir auf dem Weg
hierher erzŠhlt
hast?
NICK: Wahrscheinlich machen sie ihren Nachmittagsspaziergang. (Hšrt sie kommen)
Da
kommen sie.
(PETER, PATTY, JIMMY, SAM, CINDY (MANDY)
kommen fršhlich hereinmarschiert.)
PETER: Hallo, Nick!
NICK: Hallo, Familie. Ich habe gro§e Neuigkeiten.
PATTY: Du hast eine Gans gefunden, die goldene Eier legt?
NICK: Fast so gut. Ich habe beim Wettbewerb imGewichtheben-gewonnen.
Ich habe fŸnf
GoldstŸcke
gewonnen.
KIDS: Super! Toll! Klasse!
JANIE: Das ist wunderbar. Davon kšnnen wir uns ein Jahr ernŠhren.
NICK: Na ja, vielleicht nicht ein ganzes Jahr, aber es wird auf jeden
Fall helfen.
CINDY: (Sie bemerkt PRINZESSIN)
Wer ist das, Nick?
JIMMY: Ist das Deine Freundin?
NICK: Sie ist eine Freundin in
Not.
SAM: Wie hei§t sie?
PRINZESSIN: Beauty. Ich hei§e Beauty.
(Einige Kinder lachen)
JANIE: Nicht lachen, sie ist vielleicht nicht so schšn von au§en, aber
bestimmt ist sie das von
innen. Das ist die wichtigste Schšnheit.
NICK: Gut gesagt, Schwester.
JANIE: Kinder, geht und macht Eure Hausaufgaben. Essen wird bald fertig
sein.
(KIDS ab, au§er JANIE und NICK)
PRINZESSIN: Wenn das nur wahr sein kšnnte. Ich fŸrchte, ich bin hŠsslich
innen und au§en.
JANIE: SagÔ das nicht.
PRINZESSIN: Aber ich bin hŠsslich von innen, Deswegen bin ich auch von
au§en hŠsslich
geworden, weil mir das alles so wichtig war.
JANIE: KommÔ mit mir. Wir
bringen Dich wieder in Form und gucken ob wir nicht doch Deine
Schšnheit wiederfinden.
(JANIE und PRINZESSIN ab hinten Li. Es
klopft an der TŸr Re.)
NICK: (Antwortet) Ja?
SCHREIBER: Ich bin der kšnigliche Schreiber. Wir bieten eine Belohnung
fŸr jeden, der wei§, wo
Prinzessin Beauty ist. Einhundert GoldstŸcke.
NICK: 100 GoldstŸcke? Das ist ja ein Vermšgen!
SCHREIBER: Also, wenn Du
sie siehst.....
NICK: Ich sage Bescheid.
SCHREIBER: Guten Tag.
NICK: Uh, ein Moment. Wie soll ich wissen, dass sie es ist?
SCHREIBER: Sie ist das schšnste MŠdchen im ganzen Kšnigreich. Man kann
sie nicht
Ÿbersehen.
NICK: Aber was ist, wenn etwas passiert ist. Wenn sie irgendwie ganz
dreckig und verlottert
geworden
ist. Wie kann man erkennen, dass sie es ist?
SCHREIBER: Das ist eine gute Frage. Lass mich Ÿberlegen. Ach, ich wei§.
Sie hat ein
Geburtsmal an ihrem Fu§. Man kann es nicht Ÿbersehen, wenn sie ihre
Schuhe
auszieht, was sie selten tut. Es ist der einzige Makel an ihrer
perfekten Schšnheit.
NICK: Danke, ich lassÔ es Euch
wissen.
SCHREIBER: Dann, Guten Tag.
NICK: (reimt sich zwei und zwei
zusammen) Ich frage mich.....
(Es klopft
nochmal an der TŸr) Wer kšnnte das sein?
JILL: Hallo, Nick.
NICK: Ach, hallo, Jill.
JILL: Freust Du Dich nicht, mich zu sehen?
NICK: Na ja....,
JILL: Ich habe entschieden Dir zu vergeben, dass Du mich gestern so
beleidigt hast.
NICK: Ach ja?
JILL: Ja, Du warst so brutal zu mir, aber ich kann mir nicht helfen.
Ich mag Dich trotzdem.
NICK: WelchÔ ein GlŸck fŸr mich.
JILL: Also, mšchtest Du mit mir noch tanzen gehen?
NICK: Ich habÔ Dir doch schon gesagt!
JILL: Es kostet uns gar nichts. Ich habe gehšrt, Prinzessin Honore
zahlt alles.
NICK: Prinzessin Honore?
JILL: Es ist ihr Hochzeitsball. Alle sind eingeladen. Und es ist
umsonst!
NICK: Ich habe gehšrt, dass er abgesagt ist.
JILL: Was?!
NICK: Prinzessin Honore
weigert sich zu heiraten, bis Beauty gefunden wird.
JILL: VerlassÔ Dich auf Beauty, meine PlŠne zu ruinieren. Ich hoffe,
die finden sie nie.
NICK: Es ist furchtbar so etwas zu sagen.
JILL: Sie ist so gemein and schrecklich. Das einzig Gute ist ihr
Aussehen.
NICK: Ich bin sicher, sie ist ein guter, ehrlicher Mensch, wie wir
alle.
JILL: Das bezweifele ich.
NICK: Jedenfalls mŸssen wir uns jetzt wegen dem Ball keine Gedanken
machen.
JILL: Ja, dann wohl nicht. Mšchtest Du stattdessen einen Spaziergang
machen?
NICK: Nein, danke.
JILL: Warum nicht?
NICK: Ich habe Besuch.
JILL: Du hast immer Besuch.
NICK: Dann machst Du Dich wohl jetzt auf den Weg....?
JILL: Wie hei§t er?
NICK: Wer?
JILL: Dein Gast?
NICK: Du meinst, wie sie hei§t?
JILL: Es ist eine ãsieÒ?"
NICK: Eigentlich sagt sie, sie wŠre Prinzessin Beauty, aber sie sieht
ihr Ÿberhaupt nicht Šhnlich.
JILL: Also, Du magst sie?
NICK: Ich habe sie gerade erst kennengelernt.
JILL: Aber Du magst sie?
NICK: Sie hat irgendwas, was Besonderes.
JILL: Ich verstehÔ, dass ich wohl unerwŸnscht bin. Ich gehÔ lieber.
NICK: Sei bitte nicht sauer, Jill.
JILL: Aber ich dachte Du magst mich?
NICK: Das tue ich, als KumpeI.
JILL: Aber ich bin so schšn,
wie kannst Du mich nicht mšgen?
NICK: Gibt es nicht wichtigere Dinge als Schšnheit?
JILL: Schšn. Dann Auf Wiedersehen, fŸr immer. (Sie rennt raus.)
NICK: Ich wŸrde mir um sie Sorgen machen, aber sie sagte mir letzte
Woche das Gleiche.
(KIDS kommen zurŸck)
Seid Ihr
fertig mit Euren Hausaufgaben?
(Sie nicken)
Habt Ihr Eure HŠnde gewaschen.
(Sie schauen sich
nervšs an)
Ihr kennt
die Regeln. Keine gewaschenen HŠnde. Kein Essen.
(Sie gehen zšgernd
ab, und halten inne, als sie PRINZESSIN hereinkommen sehen)
Wow.
Du siehst toll aus.
(Kids
nicken)
Was
hast Du gemacht, Janie?
JANIE: Ein bisschen Schrubben und ein hŸbsches Kleid und schon wurde
gezaubert.
SAM: Du bist schšn.
CINDY: Nick findetÕs auch.
NICK: Geht Euch die HŠnde waschen. (Sie
machen es, KIDS ab)
JANIE: Was ist los, Beauty?
PRINZESSIN: Ich verstehe nicht, warum Ihr so nett zu mir seid. Ich habe
nie etwas fŸr Euch
getan. Ich kann Euch weder Geld noch was anderes geben.
NICK: Wir sind immer bereit Menschen in Not zu helfen.
JANIE: Bevor sie starben, haben Mutter und Vater uns das Versprechen
abgenommen, dass wir
immer
anderen Menschen helfen sollten.
NICK: Die HŠlfte der Kinder sind nicht mal unsere wirklichen
Geschwister. Sie sind Waisen.
JANIE: Wie wir.
PRINZESSIN: Aber warum? Ihr schuldet ihnen doch nichts.
NICK: Das Leben besteht aus mehr, als was man jemandem schuldet.
JANIE: Ich gehe besser raus und hole den Eintopf. Er kocht draussen auf
dem Feuer.
NICK: Und Beauty kann servieren helfen.
PRINZESSIN: Servieren?
NICK: Macht es Dir was aus?
PRINZESSIN: Ich habe noch nie jemandem etwas serviert.
NICK: Dann ist es jetzt Zeit damit anzufangen.
PRINZESSIN: Muss ich?
JANIE: Sie ist unser Gast, Nick. Sie muss nicht.
NICK: Wie Du willst. (JANIE ab)
Ich
glaubÕes nicht.
PRINZESSIN: Was?
NICK: Janie war nett genug, Dich sauber zu machen und Dir ihr bestes
Kleid zu geben. Und jetzt
willst
Du ihr nicht mal mit dem Essen helfen.
PRINZESSIN: Aber ich bin Prinzessin. Wir servieren nicht.
NICK: Du bist eine verwšhnte Zicke.
PRINZESSIN: Wie kannst Du es wagen!
NICK: Wie kannst Du es
wagen?
PRINZESSIN: Was ist mit Dir?
NICK: Huh?
PRINZESSIN: Ich sehe Dich auch nicht servieren.
NICK: Aber ich bin ein Mann.
PRINZESSIN: Also wer ist jetzt verwšhnt?
NICK: Das ist was anderes.
PRINZESSIN: Oh, ich verstehe. Die Frauen bedienen die MŠnner. So
funktioniert das.
NICK: Das ist nicht schlimmer als wenn Alle die Prinzessin
bedienen mŸssen.
PRINZESSIN: Das ist etwas ganz anderes.
NICK: Warte, lassÔ uns nicht streiten. Ich habe eine Idee.
Warum
gehen wir nicht beide Janie helfen?
PRINZESSIN: Ich denke, dass ist ein guter Kompromi§.
NICK: So machen wirÕs.
(KIDS treten
auf, wŠhrend sie abgehen)
PATTY: Da geht Nick mit seiner Freundin.
CINDY: Er mag sie sehr, ne?
PETER: Ich wette, er heiratet sie.
JIMMY: Macht er nicht.
PETER: Doch.
JIMMY: Nicht.
(JANIE tritt auf mit Kessel, gefolgt von PRINZESSIN und NICK mit SchŸsseln)
PATTY: Essen!
JANIE: Alle hinsetzen und wir bedienen Euch.
CINDY: Ich mšchte, dass Beauty mich bedient.
(PRINZESSIN seufzt und gibt CINDY eine SchŸssel)
JIMMY: Ich mšchte auch, dass Beauty mich bedient.
(PRINZESSIN tut es)
PETER: Ich auch.
JIMMY: Ich zuerst!
PRINZESSIN: (Wirft eine SchŸssel
runter) Wie sehÔ ich denn aus? Wie eine Dienerin?
JIMMY: (Schreit) Sie hat mich
angebrŸllt!
PRINZESSIN: Oh weia.
JANIE: (versucht ihn zu
beruhigen) Nicht so schlimm, Jimmy. Sie hatÕs nicht so gemeint.
PRINZESSIN: Ruhe! Ich kann diesen Krach nicht ertragen.
(Die anderen Kids fangen an zu weinen)
Ah!
NICK: (Zu PRINZESSIN) Jetzt
passÔ mal auf, Du kannst hier nicht einfach meine Familie
anbrŸllen.
Wir haben versucht, nett zu dir zu sein und guckÔ mal, wie Du uns behandelst.
PRINZESSIN: Schšn, dann gehe ich.
MANDY: (jŸngstes MŠdchen hŠlt sie
auf) Beauty. Bitte gehÔ nicht.
PRINZESSIN: Ich...
MANDY: Du kannst bleiben, ich werde mich um dich kŸmmern. Ich fŸttere
Dich und nŠhÔ Dir
schšne Kleider.
PRINZESSIN: (Wirft sich nieder
und weint) Es ist egal, was ich mache. Ihr mšgt mich trotzdem
alle. Ich verstehe das nicht.
MANDY: Das ist, weil Du wunderschšn bist.
PRINZESSIN: Nicht mehr.
MANDY: Ich kann in Dich hinein gucken.
PRINZESSIN: (umarmt MANDY)
Danke.
MANDY: (Zu NICK) LassÔ sie
bitte bleiben.
ANDERE KIDS: Bitte.
NICK: Nur wenn sie die SchŸssel aufrŠumt, die sie runter geworfen hat.
MANDY: Ich machÕs fŸr sie.
NICK: Nein. Das kann nur sie tun oder sie muss gehen.
MANDY: Bitte, Beauty. Bitte rŠume auf. Wir mšchten dass Du bleibst.
JIMMY: Ich bin nicht sauer auf Dich. Bitte, gehÔ nicht.
PRINZESSIN: Schšn. Ich rŠume es auf.
KIDS: Ja!
(PRINZESSIN fŠngt an, aufzurŠumen)
JANIE: Das ist gut genug.
NICK: Nein, sie muss es alles aufrŠumen.
(PRINZESSIN fŠhrt fort)
PRINZESSIN: Hey, wi§t ihr was. Das ist gar nicht so schlecht.
Eigentlich macht es sogar Spass.
Gebt mir einen Besen, Ich mšchte das ganze Zimmer saubermachen.
(CINDY holt Ihr einen Besen)
Das macht Spass.
NICK: Ok, ok. Du hast es aufgehoben. Du kannst jetzt aufhšren.
PRINZESSIN: Nein, es ist wunderbar. Ich habe noch nie soviel Spass
gehabt.
NICK: Ich habe ein Monster geschaffen.
(KIDS
feuern PRINZESSIN an, fade to black)
GUTE FEE: (kleiner Spot) Und
sie hat vielleicht geputzt. Beauty hat sich an jedem StŸck Dreck
so zu schaffen gemacht als
ob sie mit einem bšsen, feuerspeienden Drachen
kŠmpfte. ãNimm dies, Dreck. NimmÔ das!" Sie hatte noch nie etwas so
Anstrengendes oder so Spa§iges, oder so Wunderbares gemacht. Sie putzte
bis die Sonne im Westen unterging und bis sie das Ende des Besens nicht
mehr
sehen konnte. Sie war mŸde aber glŸcklich und fŸr immer verwandelt.
(PRINZESSIN sitzt, mit ihren FŸ§en auf einem Stuhl. Sie ist mŸde vom
Saubermachen. Es ist Nacht, eine Kerze ist an.)
NICK: (tritt leise auf) Bist Du endlich fertig?
PRINZESSIN: Ich habe noch nie unter einem Tisch geputzt.
NICK: (schaut unten drunter)
Ich kann es nicht glauben.
PRINZESSIN: Ich habe noch nie soviel Spass gehabt. Und ich bin noch nie
so mŸde gewesen.
NICK: Du warst unglaublich. Da hŠtten wir eine Woche fŸr gebraucht. Du
hast uns schon doppelt
und
dreifach zurŸckbezahlt.
PRINZESSIN: Endlich, ein Kompliment.
NICK: Ich bin ein bisschen streng mit Dir gewesen.
PRINZESSIN: Ein bisschen? Ich bin noch nie so schlecht behandelt
worden.
NICK: Heute ist definitiv ein Tag mit neuen Erfahrungen fŸr Dich.
PRINZESSIN: Das kann man wohl sagen. (Sie stšhnt)
NICK: Was ist los?
PRINZESSIN: Meine F٤e. Die tun so weh.
NICK: Es sind die Schuhe. Sie sehen zu klein aus fŸr Dich.
PRINZESSIN: Ja, vielleicht.
NICK: Kann ich sie Dir ausziehen?.
PRINZESSIN: Nein, schon ok. Alles in Ordnung.
NICK: Nein, wirklich. Ich gebÔ Dir eine Fu§massage.
PRINZESSIN: Oooh. Eine Fussmassage. Wie ich die vermisse.
NICK: Darf ich?
PRINZESSIN: Nein.
NICK: Bitte.
PRINZESSIN: Ach, ich bin zu mŸde um mich zu streiten.
(Er sitzt und sie legt ihre FŸ§e in seinen Scho§) Ich muss Dich
warnen.
NICK: (Zieht ihre Schuhe aus. Er
starrt, erstaunt) Das Geburtsmal.
PRINZESSIN: Sieht es nicht hŠsslich aus?
NICK: Ah, aah, (Sprachlos)
PRINZESSIN: Nick? Was ist los?
NICK: Du bist die Prinzessin!
PRINZESSIN: Das versuchte ich, die ganze Zeit zu sagen.
NICK: (fŠllt auf die Knie)
Oh, Ihre Hoheit. Es tut mir so leid.
NICK: Aber warum?
PRINZESSIN: Die blšde Gute Fee hat mir das angetan. Ich korrigiere: Die
kluge Gute Fee. Sie
hat mich dazu gebracht, dass ich putzen mag.
(BrŸllt hinaus)
Es hat funktioniert, Gute Fee. Es hat funktioniert. Ich bin glŸcklich,
nicht schšn zu
sein.
(schaut NICK an)
Ich hŠtte nie gedacht, dass ich ohne meine Schšnheit leben kšnnte. Aber
ich
denke, ich kann es.
(CINDY und SAM kommen unbemerkt
dazu)
NICK: Wer hat gesagt, Du seist nicht schšn?
PRINZESSIN: Ich sehe furchtbar aus.
NICK: Ich finde, Du siehst nicht so schlecht aus
(CINDY winkt
den anderen KIDS)
PRINZESSIN: Wirklich?
NICK: Wirklich. Du siehst gut genug zum KŸssen aus.
(Er lehnt
sich zu ihr und KIDS fangen an zu kichern)
Was macht
Ihr denn alle hier. Ihr solltet im Bett sein.
MANDY: Wir wollten sehen, wie Du sie kŸsst. (KIDS kichern)
NICK: Ab ins Bett. (KIDS ab)
Entschuldigung.
PRINZESSIN: Schon in Ordnung.
NICK: Und was machen wir jetzt?
PRINZESSIN: Ich wei§ nicht.
NICK: Soll ich den Schreiber holen? Wir kšnnen ihm Dein Geburtsmal
zeigen und Du kannst
nach
Hause gehen.
PRINZESSIN: Und Du kriegst Deine hundert GoldstŸcke fŸrÕs
Nachhausebringen.
NICK: Woher wei§t Du das?
PRINZESSIN: Janie hatÕs mir erzŠhlt.
NICK: Ich mšchte keine Belohnung.
PRINZESSIN: Du wŠrst verrŸckt sie nicht zu nehmen.
NICK: Ich sollte ihnen hundert GoldstŸcke dafŸr zahlen, dass ich mit
Dir Zeit verbringen darf.
PRINZESSIN: Aber ich bin schrecklich zu Dir und Deiner Familie gewesen.
NICK: Du hast mich manchmal aufgeregt. Aber Du hast etwas an Dir. So
wie Du bist, mšchte ich
Dich nie
wieder loslassen. Es ist nicht Deine Schšnheit. Es bist Du.
PRINZESSIN: Oh, Nick. (Sie umarmen sich.)
NICK: Die Gute Fee hat Deine Schšnheit von au§en genommen und sie in
Dich hinein gesteckt.
PRINZESSIN: Danke.
NICK: Nein, lassÔ uns der Guten Fee danken.
(GUTE
FEE erscheint)
GUTE FEE: Ihr habt gerufen?
PRINZESSIN: Da bist Du! Ich sollte Dich....
(Packt sie)
Umarmen.
GUTE FEE: Na, das ist mal was anderes.
PRINZESSIN: Ich kann Dir nicht genug danken fŸr das, was Du getan hast.
GUTE FEE: Vielleicht habe ich ein bisschen Ÿbertrieben.
NICK: Ich nehme an, Du wirst sie jetzt zurŸck verwandeln.
GUTE FEE: Ich kann und werde es tun.
PRINZESSIN: Nein warte. Ich habe mich gerade daran gewšhnt so zu sein,
wie ich jetzt bin.
NICK: Aber mšchtest Du nicht Prinzessin sein.?
PRINZESSIN: Aber wenn ich Prinzessin bin, kann ich nicht mit Dir
zusammen sein.
NICK: Du wŸrdest das alles fŸr mich aufgeben?
PRINZESSIN: Du und Deine Familie waren so gut zu mir. Du bist der
Erste, der mich mag, wie
ich bin und nicht wie ich aussehe. Und ich bin so glŸcklich. Vorher fŸhlte
ich mich
immer schlecht.
GUTE FEE: Oh, was soll ich machen, was soll ich machen. Die
Gute-Fee-Regeln besagen, ich
muss Dich zurŸck verwandeln, weil Du deine Lektion gelernt hast.
PRINZESSIN: Kšnntest Du sie nicht das eine Mal brechen?
NICK: Aber was ist mit Deiner Familie, Beauty. Sie machen sich Sorgen um Dich, wenn Du
nicht
zurŸckgehst.
PRINZESSIN: Ach, du meine GŸte. Ich hatte sie vergessen. Wie
schrecklich von mir.
GUTE FEE: Niemand ist perfekt.
PRINZESSIN: Besonders ich nicht.
GUTE FEE: Wie sollen wirÕs machen?
PRINZESSIN: Warum kann ich nicht beides haben?
GUTE FEE: Beides?
PRINZESSIN: Nick und meine Familie.
NICK: Beauty?
PRINZESSIN: Ja, Nick.
NICK: Du musst nach Hause gehen.
PRINZESSIN: Aber, Nick!
NICK: Deine Familie braucht Dich. Ich wei§, was es hei§t, jemand, den
man liebt, zu verlieren.
Es hinterlЧt
eine Leere in Deinem Leben, die man nie fŸllen kann. Als meine Eltern
starben...
PRINZESSIN: Wenn Du glaubst, es ist das Beste.
NICK: Das tue ich.
PRINZESSIN: Aber ich mšchte nicht wieder so gemein und schrecklich
werden.
GUTE FEE: Du kannst genauso sein wie Du mšchtest. Ich verspreche es.
PRINZESSIN: Dann gehe ich besser.
NICK: Ich werde Dich vermissen, Beauty. (Nimmt Ihre HŠnde)
PRINZESSIN: Ich werde Dich auch vermissen.
GUTE FEE: Bist Du soweit?
PRINZESSIN: Ich bin soweit.
GUTE FEE: Achtung, los gehtÕs
(ZAP! Licht zum Black)
PRINZESSIN: Es ist so dunkel.
GUTE FEE: Etwas nicht in Ordnung?
PRINZESSIN: Sind wir schon da?
NICK: (stš§t mit etwas zusammen) Ich
fŸrchte nicht.
(Es
klopft an der TŸr) Ich frag mich wer das ist.
Ich
denke, wir werden es nie wissen, weil ich die TŸr nicht finden kann.
GUTE FEE: Also, was ist noch mal das Zauberwort fŸr Licht.
(Sie klatscht 2 X in die HŠnde)
KlatschÔ an. (Licht geht wieder
an)
Das war einfach.
NICK: Ich gehÔ an die TŸr. (Macht
auf)
JANIE: Ich binÔs, Nick. Ich habe jemand mitgebracht.
(Sie fŸhrt
HONORE, K…NIG, SCHREIBER und WACHEN herein)
PRINZESSIN: Schwester! Vater!
(Sie lŠuft hin und umarmt sie)
K…NIG: Beauty? Bist Du es wirklich?
HONORE: Was ist mit Dir passiert.?
PRINZESSIN: Etwas wundervolles.
K…NIG: Ich verstehÔ nicht.
PRINZESSIN: Ich bin nicht gerade die netteste Person auf der Welt
gewesen und die Gute Fee
hier hat entschieden mein Innerstes nach au§en zukehren.
HONORE: Ich bin so froh, dass es Dir gut geht.
PRINZESSIN: Ich wei§ nicht, was passiert wŠre, wenn Nick nicht gewesen wŠre.
K…NIG: Nick?
NICK: (Auf den Knien) Ja,
Hoheit.
K…NIG: Erhebe Dich. (Die Kinder
sammeln sich langsam.) Hallo, Kinder.
CINDY: Seid Ihr wirklich der Kšnig?
K…NIG: Ich bin wirklich der Kšnig.
CINDY: Ich glaube Euch nicht.
NICK: Cindy, zeige etwas Respekt.
K…NIG: Schon in Ordnung. Sie scheint ein liebes MŠdchen zu sein.
PRINZESSIN: Danke, dass Ihr Euch alle so um mich gekŸmmert habt. Ihr
seid alle wunderbar.
MANDY: VerlЧt Du uns?
SAM: Bitte, gehÔ nicht.
NICK: Sie muss. Sie ist eine Prinzessin.
PRINZESSIN: Aber ich kann nicht einfach zurŸck in mein altes Leben. Ich
mag mein neues
Leben.
K…NIG: Was sagst Du? Du mšchtest nicht nachhause kommen?
PRINZESSIN: Ich mšchte nur nicht diejenige sein, die ich frŸher war.
Ich werde nie so gut sein
wie Honore.
HONORE: Was meinst Du?
PRINZESSIN: Ich bin immer noch nicht so schšn wie Du. Ich glaube ich
werde es nie sein.
HONORE: Aber Du bist die schšnste Frau des Kšnigreichs.
PRINZESSIN: Das dachte ich frŸher, aber heute nicht mehr. Jetzt denke
ich Du bist immer die
Schšnste gewesen, nur wir konnten es einfach nicht sehen.
GUTE FEE: Ich kann Dir jetzt Deine Schšnheit zurŸckgeben.
PRINZESSIN: Nein, ich glaube ich mšchte meine Schšnheit nicht mehr
haben.
NICK: Ich finde, Du bist jetzt schšn.
PETER: VerŠndere Dich nicht, Beauty.
PRINZESSIN: Ich glaubÔ ich werde es nicht tun.
HONORE: Vater? Kšnnen wir Beauty nicht erlauben hier zu bleiben?
K…NIG: Meine Tochter? Eine BŠuerin? Niemals.
HONORE: Dann schaffe doch
die Bauern ab.
NICK: Was?!
HONORE: Das klingt furchtbar. Was ich meine, ist, warum machst Du nicht
alle Bauern zu
Adligen . Wir kšnnen ihnen
alle einen Teil unserer ReichtŸmer geben, damit
sie so gut leben kšnnen wie wir.
K…NIG: Ich denke, wir kšnnten das tun.
PRINZESSIN: Oh, bitte, Vater.
K…NIG: Ok. So machen wirÕs.
ALLE: Hurra!
K…NIG: Wir šffnen unsere kšniglichen Schatzkammern. Wir verschenken
alle unsere
ŸberflŸssigen Kleider und alles ueberschuessige Essen. Es wird niemand
wieder leiden
in unserem Kšnigreich.
ALL: Hurra!
K…NIG: Und wir fangen an mit unseren Freunden Nick und Janie.
NICK: Bitte, ihre Hoheit. Wir brauchen nichts. Wir sind glŸcklich, so
wie wir sind.
K…NIG: Was?
JANIE: Wir haben alles, was wir brauchen.
K…NIG: Aber Ihr habt keine silbernen Teller und Purpurroben. Ihr habt
keine goldenen StŸhle und
kuscheligen Hausschuhe.
PRINZESSIN: Wir kšnnen auf alles verzichten.
HONORE: Wie wŠrÕs mit keinen Steuern mehr?
NICK: Einverstanden. (SchŸttelt
dem K…NIG die Hand)
K…NIG: Nie,nie, nie wieder Steuern. Bist Du sicher wir kšnnen das tun?
HONORE: Ja, Vater. Wir kšnnen. Wir haben mehr Geld, als wir damit
anzufangen wissen, und
bald werde ich mit Andres verheiratet sein und in seinem Kšnigreich
leben.
K…NIG: Wer wird dann spŠter mein Kšnigreich fŸhren.?
PRINZESSIN: Vielleicht wŠre Nick bereit.
NICK: Ich?
PRINZESSIN: Du kšnntest ihn zum Prinzen machen, Vater.
NICK: Mich?
PRINZESSIN: Und dann kšnnten wir heiraten.
NICK und K…NIG: Heiraten?
KIDS: Hurra!
HONORE: Ich finde das ist eine wunderbare Idee!
K…NIG: Ich glaube, wir sind Ÿberstimmt worden, Nick.
NICK: Es sieht so aus.
K…NIG: Dies ist sicher eins der ungewšhnlichsten Dinge, das jemals in
meinem Kšnigreich
passiert ist.
PRINZESSIN: Das kannst Du laut sagen.
NICK: Bist Du sicher, dass
das Du machen willst, Beauty?
PRINZESSIN: Ich bin mir in meinem Leben noch nie so sicher gewesen.
(Sie umarmen sich)
HONORE: Es sieht so aus, als ob es eine Doppelhochzeit wird.
KIDS: Hurra!
PETER: Ich will BrautfŸhrer sein!
CINDY: Ich darf Brautjungfer sein.
MANDY: Ich mšchte Blumen streuen.
K…NIG: Worauf habe ich mich eingelassen? (Licht fade to black)
GUTE FEE: (Spot auf sie. Sie
schluchzt selig.) War das nicht eine rŸhrende Geschichte? Oh, tut
mir leid, ich habe eine SchwŠche fŸr Happy Ends.
(Sammelt sich wieder.)
Es war im Kšnigreich nie wieder so wie frŸher. Die Bauern wurden von
ihrer
Steuerlast befreit. Und zahlreiche Feiertage wurden ausgesprochen fŸr
die
geplanten Hochzeiten von Beauty und Nick und Honore und Andres. Und natŸrlich
lebten
sie glŸcklich bis an ihr Lebensende.
(HŠlt inne als ob jemand ihr eine
Frage stellt)
Ich? Ich machÔ mich auf
nach Hawaii zum hundertsten JubilŠum der Konferenz der
Gute-Feen. Ich habe
gehšrt, da wird der Teufel los sein. Das wird eine ziemlich gute
Show sein. Fast so gut wie diese.
Tsch٤! (Schnipst mit den Finger und Licht fade to black)
ENDE